Ausgesuchte, wildwachsende Gehölzbestände, die sog. Mutterbestände, liefern herangereifte Früchte, die in aufwendiger Handarbeit von mehr als 20 MitarbeiterInnen besammelt werden. Die Gewinnung des Saatgutes aus den Früchten ist einer der Knackpunkte auf dem Weg zu kräftiger Nachkommenschaft. Streng nach regionaler Herkunft getrennt, wird mittels aufwendigem Quetschen, Stampfen, Passieren und Reinigen keimkräftiges Saatgut vom Feinsten gewonnen.

Damit aus dem Saatgut auch stattliche Pflänzchen werden, braucht es eine gute Kinderstube. Dafür sorgen die ausgewählten RGV-Partnerbaumschulen, wo mit viel Gefühl und Know-how die gereinigten Samen zum Keimen gebracht, und kräftige Jungpflanzen herangezogen werden.

Vor allem mittels Aktionen wie den Heckentagen oder saisonalen Heckenevents finden die hochqualitativen, heimischen Gehölzpflanzen über Pflanzenliebhaber wieder neue Plätze in Landschaft, Gärten und Hecken.

Und so schauen die Arbeitsschritte im Detail aus:

Device

Zuerst wurde die Landesfläche von NÖ nach fachlichen Kriterien in Herkunfts- und Sammelregionen gegliedert.

Innerhalb dieser Regionen werden von geschulten MitarbeiterInnen ausgewählte „Mutterbestände“ erkundet, dokumentiert und die Früchte besammelt. Es werden nur solche Gehölzbestände ausgewählt, die aus Selbstaussaat entstanden sind, sich in der freien Natur behauptet haben und perfekt an unsere Standortbedingungen angepasst sind.

Die Gewinnung des Saatgutes aus den Früchten ist einer der Knackpunkte auf dem Weg zu kräftiger Nachkommenschaft. Streng nach regionaler Herkunft getrennt, wird mittels Quetschen, Stampfen, Passieren und Reinigen keimkräftiges Saatgut gewonnen. In ausgewählten RGV-Partnerbaumschulen werden die gereinigten Samen mit viel Gefühl und Know-how zum Keimen gebracht und kräftige Jungpflanzen herangezogen.

Am Ende der Arbeiten steht bestes heimisches Pflanzenmaterial für Gärten und Landschaft bereit.