Wir empfehlen mindestens 1,5 m damit ein Verjüngungsschnitt von beiden Seiten möglich ist. Eine gesetzlich verpflichtende Regelung gibt es nicht. Der Nachbar darf alle Äste, die auf sein Grundstück reichen, abschneiden.

Nein. Am besten das Laub unter die Hecke rechen. Bodenlebewesen können unter dem Laub ihre Arbeit als Bodenverbesserer erledigen. Als Winterquartier für Igel könnte man kleine Laub-Haufen anlegen. Das Laub wird im Laufe der Zeit zersetzt.

Will man sich die Rechenarbeit ersparen, kann man im Zuge der letzten Rasenmahd die Blätter miteinsammeln. Das Schnittgut kann dann unter den Sträuchern ausgebracht werden.

Empfohlener Pflanzabstand für eine freiwachsende Hecke ist mind. 1,5 m. Je mehr Platz ein Strauch hat, desto deutlicher kann er sein typisches Erscheinungsbild entwickeln.

Falls viel Platz zur Verfügung steht empfiehlt es sich, die Sträucher nicht in einer Linie zu setzen, sondern versetzt in 2 Reihen zu pflanzen. Dadurch wirkt die Hecken dichter, bietet mehr Sichtschutz und die Pflanzen können trotzdem ihren typischen Habitus entfalten.

Vor dem Einsetzen sollten, wenn noch nicht geschehen, die jungen Triebe ca. 1/3 gekürzt werden. Die Wurzeln sollten angeschnitten werden, damit wird das Wurzelwachstum angeregt. Eventuell beschädigte Pflanzenteile entfernen.

Beim Einsetzen sollten die Wurzeln die Wand des Pflanzloches nicht berühren, so dass auch die Spitzen der Wurzeln in lockerer Erde liegen.

 Das Pflanzloch mit normaler Gartenerde (wenn gewollt vermischt mit reifem Kompost) auffüllen und kräftig eingießen. Im ersten Jahr regelmäßig gießen. Nach einem Jahr können Sie das Gießen (außer in Hitzeperioden) einstellen.

 Gratis Pflanzanleitungen sind an jedem Heckentags-Abholort erhältlich!

Wann genau ihr Strauch/Baum Früchte trägt hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab.

Erfahrungsgemäß tragen:

  • Fruchtsträucher (Dirndl usw.) nach rund 5 Jahren
  • Äpfel nach rund 4 - 6 , manche Sorten auch erst nach 10 Jahren
  • Kirschen, Marillen und Weichseln nach rund 3-5 Jahren

Bei der Herbstpflanzung ist im oberirdischen Pflanzenabschnitt zwar schon die Winterruhe eingekehrt, solange der Boden aber nicht gefroren ist, wachsen die Wurzeln weiter. Wenn die frostfreie Zeit lange genug andauert, können sich noch viele Faserwurzeln bilden. Das sind die winzigen Würzelchen, die für die Aufnahme von Wasser und Nährstoffen verantwortlich sind. Sind sie zu Beginn der nächsten Vegetationsperiode schon vorhanden, kann das neu gepflanzte Gehölz gleich voll durchstarten, ohne die im Gewebe gespeicherten Wasserreserven verbrauchen zu müssen.

Einige der heimischen Gehölzarten wie z.B. Faulbaum, Kreuzdorn, Liguster und die Spindelstrauch-Arten (Pfaffenkapperl) haben giftige Früchte. Viele weitere sind unbekömmlich, d.h. beim Roh-Verzehr größeren Mengen sind Magen-Darmbeschwerden möglich. In der Literatur findet man daher häufig die Angabe "Schwach giftig". Dazu gehören Heckenkirsche, Schneeball, Roter Hartriegel und Holunder. Durch Hitzebehandlung (Kochen, Dampfentsaften, Sterilisieren) verändert sich die Verträglichkeit, da dabei einige bedenkliche Inhaltsstoffe zerstört werden (z.B. Holunder).

Wenn man wirklich sicher gehen will, dass nichts passiert, einfach die (giftfreie) Marmeladen-/Schnapshecke wählen.

(Buchtipp: Keine Angst vor Giftpflanzen - Pflanzen kennen, Kinder schützen, Elisabeth Kalous, Gregor Dietrich, AVBUCH, 2006)

Sie dürfen so viele Heckensträucher bestellen, wie Sie wollen. Bei Pflanzen, die nur in geringen Mengen vorrätig sind, behalten wir uns vor, die von Ihnen bestellte Stückzahl zu reduzieren, um für alle Kunden eine große Auswahl erhalten zu können. Darüber werden Sie aber benachrichtigt.

Bei Obstbäumchen und Fruchtsträuchern gibt es eine Beschränkung, die wir Sie einzuhalten bitten. Wenn Sie größere Mengen einer bestimmten Art bestellen wollen, so bitten wir Sie, sich vorher mit uns in Verbindung zu setzen.

Sie haben nur bestellt, wenn Sie per email oder per Post eine Bestellbestätigung erhalten haben, in der alle bestellten Produkte angeführt sind.

Diese bitte ausdrucken und am 5. November 2016 zum Heckentag mitnehmen. Haben Sie keine Bestellbestätigung erhalten, kontaktieren Sie uns bitte unter office@heckentag.at oder übers Heckentelefon - bitte unbedingt VOR BESTELLENDE!

Das Pflanzloch soll in etwa 30 x 30 x 30 cm sein.

Die Sträucher sind zwar nicht immergrün, aber wachsen sehr dicht. Die Blätter von Liguster und Hainbuche werden zwar dürr, bleiben aber teilweise bis ins Frühjahr an den Sträuchern. Das Phänomen des nicht abgeworfenen Laubes ist dann besonders gut ausgeprägt, wenn zuvor ein Sommerschnitt erfolgte und daher das Trenngewebe an der Blattbasis nicht voll entwickelt ist.

Wir haben für Sie ein Paket aus folgenden, sehr schnittverträglichen Sträuchern zusammengestellt (Sichtschutzhecke): Hainbuche, Feldahorn, Liguster, Gewöhnlicher Schneeball und Roter Hartriegel.

Die Bäume sind 1 oder 2jährig verschult und haben noch keine Seitentriebe. Sie sind in einem Container und noch nicht „erzogen". Der Erziehungsschnitt liegt also ganz bei ihnen. Die Unterlagen, auf die veredelt wurde sind mittelstarkwüchsig, sodass sie für die meisten Erziehungsformen geeignet sind. Lediglich ganz große und ganz kleine Baumformen lassen sich damit nicht produzieren.

M Heckentag liegen vor Ort Info-Folder zum Thema Obstbaumschnitt auf. 

Nein, ein Anhänger ist nicht notwendig (außer bei wirklich großen Bestellmengen).

Die Sträucher sind 50 bis 80 cm hoch und in einer Plastikfolie verpackt. Sie können die Sträucher also leicht im Kofferraum transportieren und brauchen nicht unbedingt einen Autoanhänger. Falls Sie zusätzlich Obstbäumchen haben, können Sie diese  meist bequem auf der Rückbank verstauen. Die veredelten Obstbäume werden in einem Topf geliefert und sind bis 1,5 m hoch.

Unter dem Menüpunkt "Bilder" könen Sie sich Fotos von vergangenen Heckentagen ansehen und einen Eindruck zur Pflanzengröße gewinnen!

Kein Problem: Suchen Sie sich einen freien Platz im Garten und schlagen Sie die Sträucher dort ein.

Heben Sie dazu einen der Pflanzenmenge entsprechenden Graben aus und stellen Sie die (vom Plastiksack befreite) Pflanzware hinein. Sämtliche Wurzeln müssen gut mit Erde abgedeckt werden. Im Anschluss gut eingießen.

Im Frühjahr vor dem Laubaustrieb einpflanzen!!!

Für den Heckentag werden die Pflanzen (mit Ausnahme der Obstbäumchen) wurzelnackt geliefert. Und für wurzelnackte Pflanzware ist der Herbst der ideale Pflanzzeitpunkt. Die frisch gesetzten Sträucher können sich voll aufs Wurzelwachstum konzentrieren, weil oberirdisch gerade nichts zu versorgen ist. Im Frühjahr können die Pflänzchen dann so richtig durchstarten.

Damit wurzelnackte Gehölze nicht vertrocknen, müssen sie in entlaubtem Zustand manipuliert werden. Ein vorverlegter Heckentag würde bedeuten, dass das noch grüne Laub händisch entfernt werden müßte. Zum Novembertermin haben dagegen die Sträucher die verbliebenen Nährstoffreserven aus den Blättern schon zurückgerufen und ein Trenngewebe am Blattansatz ausgebildet. Die Pflanzen sind in diesem Zustand gut transportfähig und sehr robust.

Solange der Boden nicht gefroren ist  - und in den letzten Jahren war das Anfang November so gut wie nie der Fall - gibt es gar kein Problem mit der Pflanzung! Sollte der Boden jedoch tatsächlich gefroren sein, können die Sträucher in einem kühlen Raum gelagert (Wurzeln feucht halten) oder an einem geschützten Ort im Garten eingeschlagen werden. Sobald der Boden zwischendurch oder dann im Frühjahr offen ist, ab damit in die Erde.

Eine wissenschaftliche Definition des Begriffes "gebietsheimisch" stammt von den Autoren Kovarik & Seitz (2003):

Gebietsheimische Gehölze sind Pflanzen, die aus Populationen einheimischer Sippen stammen, welche sich in einem bestimmten Naturraum über einen langen Zeitraum in vielfachen Generationsfolgen vermehrt haben. Schön gesagt. Das ist genau das, was wir meinen, wenn wir etwas schlampig von "heimischen" Gehölzen reden. Es muss also das Saatgut aus einer bestimmten Region stammen und muss in diesen Regions-Chargen weitervermehrt werden. Damit ist bei allen produzierten Pflanzen die Herkunft bekannt. Für "gebietsheimisch" wird häufig auch der Begriff "autochthon" synonym verwendet.

Nicht alle Gehölze die in Niederösterreich in der freien Natur wachsen und deren Anblick uns vertraut ist, sind tatsächlich ursprünglich bei uns heimisch gewesen. Vielen Arten die durch Auspflanzung oder Verwildern in die Landschaft gekommen sind, fehlt die Anpassung an unseren Klimarhythmus, an die natürliche Konkurrenz und die anderen Organismen einer Lebensgemeinschaft.

Fragt man z.B. in Baumschulen nach heimischen Gehölzen, so erhält man zumeist ein sehr umfangreiches Angebot derselben. Der Teufel steckt jedoch im Detail. Das Saatgut aus dem diese Pflanzen gezogen wurden, stammt nämlich fast zur Gänze aus anderen Ländern, oft auch aus völlig anderen Klimagebieten. Sehr häufig werden auch Sämlinge von spezialisierten Betrieben aus dem Ausland zugekauft, ohne Rücksicht auf die genetische Herkunft der Pflanzen.

Der etwas sperrige Begriff "autochthon", der in der wissenschaftlichen Ökologie gebräuchlich ist, kann auch mit "gebietsheimisch" umschrieben werden. Aber ganz egal, wie Sie es nennen- wir produzieren es!

In einigen Gebieten Niederösterreichs ist der Feuerbranderreger wieder verstärkt aufgetreten. Er befällt unter anderem auch den Weißdorn. Wir haben daher sicherheitshalber diese Art vorübergehend aus unserem Verkaufssortiment genommen.